Willkommen bei der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg
„Jetzt das Morgen gestalten“ – unter diesem Motto hat die Landesregierung Baden-Württemberg im Jahr 2007 eine Nachhaltigkeitsstrategie ins Leben gerufen. Das Ziel: ob Klimaschutz, Ressourcenverknappung oder demografischer Wandel, Baden-Württemberg stellt sich den Herausforderungen der Zukunft. Dazu setzt das Land auf die Zusammenarbeit mit den Baden-Württembergern. Mit Erfolg: mehr als 250 Organisationen und viele engagierte Menschen beteiligen sich bereits an der Nachhaltigkeitsstrategie, auch die junge Generation ist aktiv mit dabei. Die Beteiligten haben inzwischen gemeinsame Ziele erarbeitet und 35 konkrete Projekte auf den Weg gebracht. Unser Fazit: gemeinsam können wir viel erreichen. Überzeugen Sie sich selbst!Was gibt's Neues?
Gemeinsam GeWINnen: Die Wirtschaftsinitiative nimmt Fahrt auf
Die Wirtschaft spielt eine tragende Rolle für die nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg. Die Unternehmen im Land haben die Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens erkannt und zeigen mit innovativen Konzepten, dass Nachhaltigkeit in der Wirtschaft erfolgreich sein kann. Um die Erfahrungen der Unternehmen zu bündeln, startete im Februar 2010 die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) der Nachhaltigkeitsstrategie. Mehr als 30 Unternehmen, Verbände und Kammern tauschen sich in der WIN aus.Derzeit führt der Initiativkreis eine Zukunftsdebatte, um konkrete Herausforderungen und Bedürfnisse seitens der Unternehmen und Kunden im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Auch zwei Arbeitsgruppen zu den Themen „Energie und Klimaschutz“ und „Wertschöpfungspartnerschaft“ starteten bereits ihre inhaltliche Arbeit. Die AG-Mitglieder diskutieren aktuell über konkrete Maßnahmen und Projekte, die von der WIN umgesetzt werden können.
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Seit 26. Juli gilt die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler des Klettgau-Gymnasiums in Waldshut-Tiengen einem besonderen Verkaufs- und Informationsstand: In einem bunten Bauwagen auf dem Schulhof werden seither regelmäßig ökologisch und sozial verträgliche Produkte für die Pause angeboten. Die Idee wurde im letzten Jahr von Schülern im Rahmen der Projektgruppe „Nachhaltiger Konsum“ entwickelt und wird nun als Pilotprojekt gefördert. Mehr über das Projekt. | Nachhaltigkeit zum Mitmachen lautet der Leitspruch beim Schulprojekt Brundtland 2.0. In dem langfristig angelegten Prozess bearbeiten 180 baden-württembergische Schülerinnen und Schüler Fragestellungen rund um die Themen „Nachhaltige Entwicklung“ und „Nachhaltiger Konsum“. Mitte Juli kamen alle Klassen zum sogenannten „Brundtland-Parlament“ zusammen und formulierten Richtlinien und Empfehlungen an die Landespolitik. Erfahren Sie mehr. | Der Verein „Netzwerke für Bildungspartner e.V.“, der aus dem Projekt „Integration gemeinsam schaffen“ hervorgegangen ist, hat ein neues Förderprogramm gestartet. Ziel ist es, die Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund zu verbessern, indem ihre Eltern aktiv in den Lernprozess einbezogen werden. Durch die Fördersumme in Höhe von 750.000 Euro sollen Erziehungs- und Bildungs- partnerschaften mit lokalen Trägern und Akteuren ermöglicht werden. Erfahren Sie mehr. |
Im Blickpunkt
Freiwilliges Engagement für eine nachhaltige EntwicklungDie 41 ist die magische Zahl für das freiwillige Engagement in Baden-Württemberg. Denn: 41 Prozent der Bürgerinnen und Bürger engagieren sich freiwillig im Rahmen des Bürgerschaftlichen Engagements, des Ehrenamts oder der Lokalen Agenda 21. Damit liegen die Baden-Württemberger im bundesweiten Vergleich aller Bundesländer auf dem ersten Platz. Ähnlich aktiv sind die Rheinland-Pfälzer und Niedersachsen.
Vom Engagement für den Umweltschutz über die Mitarbeit im Sportverein bis hin zu Aktivitäten für mehr Integration – die Freiwilligen gehören zu den tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Sie übernehmen vor Ort Verantwortung und legen so die Basis für mehr Solidarität innerhalb und zwischen den Generationen, für Teilhabegerechtigkeit und Chancengleichheit. Deshalb ist eine nachhaltige Entwicklung ohne den persönlichen Einsatz nicht möglich.
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